Schulprojekte

Gewaltprävention und Konflikttraining für Lehrpersonen, Eltern und SchülerInnen

Supervision

"Supervision ist die Kunst, in der lästigen Mücke den hilfreichen Elefanten zu entdecken!"

(frei nach Toni Wimmer)

Das Darstellen, Verbalisieren und Herausarbeiten führt zu mehr Klarheit und tieferem Verstehen des Problems.

  1. Durch einen Perspektivenwechsel kann sich der Ratsuchende das Problem von außen anschauen.
  2. Der Ratsuchende erhält eine Vielzahl von Ideen zur Lösung der Schwierigkeiten und bekommt dadurch mehrere Wahlmöglichkeiten, mit Themen umzugehen.
  3. Lösungs- und Handlungsalternativen können ausprobiert und reflektiert werden.
  4. Tiefer gehende Problemursachen können zum Vorschein gebracht werden (z. B. Stagnationen, Verschiebungen und Störungen in Familie oder Kollegenkreis).
  5. Der Vergleich der eigenen Sicht- und Denkweisen mit der von anderen führt zu alternativen Wahrnehmungsmöglichkeiten und Bedeutungsgebungen.

Mein supervisorischer Ansatz

  1. ... hat eine vernetzte Sichtweise.
  2. ... orientiert sich an den Stärken und Fähigkeiten.
  3. ... gibt allen Beteiligten Platz und Stimme.
  4. ... schaut auch auf die Lösung statt nur auf das Problem.
  5. ... weiß auch, dass jedes Handeln einen Nutzen verfolgt.
  6. ... erkennt, dass das System mehr ist, als die Summe seiner Teile.

Mögliche Themenbereiche:

  1. Stressbewältigung - körperliche, mentale und seelische Balance
  2. Hilfe zur Selbsthilfe - Austausch im Team (einen geeigneten Rahmen schaffen für Intervision)
  3. Prävention von Burn Out
  4. Konstruktive Kommunikation im Team - Hören und gehört werden
  5. Ressourcenarbeit - Stabilisierung und Regeneration
  6. Verantwortliches und sich selbst schützendes Handeln (Systemische Denkweise)

Seminare oder Tagungen werden je nach Bedarf und individuellen Bedingungen der jeweiligen Einrichtung erarbeitet


Gewaltfreie Kommunikation in Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen für das Fachpersonal

Lösungen finden, sodass keiner sich als Verlierer fühlt.

Wo immer Menschen zusammen kommen, kann es Meinungsverschiedenheiten und Interessensgegensätze geben. Häufig muss erst gelernt werden, mit Gefühlen und Bedürfnissen anderer Mitmenschen umzugehen. Dabei werden oft Wege beschritten, die uns stark herausfordern und schon mal auf die Palme bringen.

Wie können wir Wege aufzeigen für ein faires Miteinander.

Konflikte sind im alltäglichen Leben nun mal unvermeidbar und es ist zwecklos, Streit ein für alle Mal beseitigen zu wollen. Vielmehr sollten wir Konflikte als alltägliche Ereignisse betrachten und lernen sie gewinnbringend zu gestalten.

Miteinander streiten, gegenteilige Interessen haben, miteinander verhandeln und Konfliktlösungen finden, all dies bildet den Rahmen der sozialen Entwicklung. Die Kurse und Seminare widmen sich unter anderem Fragen: Wie regelt man Konflikte? Welche Kompetenzen sind schon vorhanden? Welche Strategien werden angewandt? Wie können sie andere darin unterstützen und begleiten, ihre Konflikte selbständig zu lösen? Denn angemessen, gerecht gelöste Konflikte machen alle Beteiligten stark!

Ziel:

  1. Einen nachhaltigen und konstruktiven Umgang mit Konflikten entwickeln.
  2. Durch Schärfung und das Bewusstwerden der eigenen Werte, Gefühle und Bedürfnisse entsteht mehr Empathiefähigkeit - Gewalt und Ausgrenzung (Mobbing) entsteht fast nur da, wo die Empathiefähigkeit fehlt.
  3. Entwicklung von Selbstverantwortung für die eigenen Handlungen, Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse.
  4. Förderung einer vertrauensvollen Gemeinschaft, in der jedeR optimale Bedingungen für Lernen und Wachstum vorfindet.

Modellcharakter

  1. Möglichst alle Beteiligten werden mit einbezogen, d. h. zum Beispiel: SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte. Es wird gemeinsam an der Entwicklung einer Konfliktkultur gearbeitet
  2. Das Projekt fördert gezielt die Eigenkompetenz der Schule, des Kindergartens oder der sozialen Einrichtung
  3. Das Projekt thematisiert und behandelt auch vorhandene Konflikte, hat insofern auch eine bereinigende Wirkung

Vision

Eine Alltagstaugliche und Nachhaltige Kommunikation - Lebensbereicherung als Ziel

Konflikte als Chance - Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Autorität durch Beziehungs- und Fachkompetenz. Autorität entsteht nicht durch Macht.

Inhaltlich

Das Konzept beinhaltet die "Gewaltfreien Kommunikation" nach Marshall Rosenberg, das Projekt "Faustlos", das Projekt "Friedensteppich" und den "systemischen Ansatz".

Ähnliche Projekte wurden durchgeführt:

Mittelschule Neumarkt, Grundschulsprengel Sterzing, Mareid, Stange, Innerratschings, Mittelschule Algund, Berufsschule Bozen, Schulsprengel Kastelruth, Schulsprengel Klausen, Latzfons, Verdings, Kollmann, Waidbruck, Villanders, Barbian, Schulsprengel Gries.

Gemeinsam gegen Mobbing und Ausgrenzung

Förderung der Klassengemeinschaft

Inhalte des Projekts:

Gemeinsame Erarbeitung folgender Themen - teilweise in kleineren Gruppen, teilweise als ganze Klasse:


  1. Warum kommt es zu Ausgrenzungen?
  2. Was ist der Grund das andere Schüler bei der Ausgrenzung mitmachen?
  3. Welche Folgen hat Ausgrenzung für den Betroffenen, kurzfristig und langfristig?
  4. Was kann der Außenseiter/Ausgegrenzte machen?
  5. Welche Schüler grenzen aus, aus welchen Hintergründen?
  6. Welche Schüler werden ausgrenzt, welche Hintergründe sind da?
  7. Gibt es gemeinsame Parallelen zwischen dem der ausgrenzt und dem Ausgegrenzten?
  8. Lösungsansätze und Handlungsalternativen für die Ausgegrenzten.
Ratsam ist einen Elternabend an zu bieten, da das Projekt nachhaltiger wirkt.

Elternabend: Was können Eltern für eine angenehmere Klassenatmosphäre beisteuern?

"Eltern und Lehrer sind Vorbilder für Kinder und Jugendliche. Wenn ihnen ein fairer Umgang gelingt, können Schüler davon nur profitieren".

Schüler erleben dann, dass es möglich ist, Konflikte zu klären und gemeinsam Lösungen zu finden. Verstärkte Kooperation zwischen Eltern und Lehrern helfen außerdem, Probleme abzuwenden, noch bevor sie entstehen.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Tel. 328 8434007

Mutschlechner Eduard